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12.12.2019

Europas größtes Brückenprojekt fertiggestellt

Die Porr wurde Ende 2010 in Arbeitsgemeinschaft mit der Errichtung der Pfeiler und Unterbauten der Hochmoselbrücke beauftragt. Nach insgesamt acht Jahren Bauzeit wurde das Projekt im November offiziell für den Verkehr freigegeben. Die Brücke bildet das Herzstück der neuen, 25 km langen Bundesstraße B 50neu und schafft eine direkte Straßenverbindung zwischen den Benelux-Staaten und dem Rhein-Main-Gebiet. Die Hochmoselbrücke ist nach der Kochertalbrücke (185 m) die zweithöchste Brücke in Deutschland. Der letzte Verschub der Brücke der im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft SEH/Porr umgesetzten Infrastrukturmaßnahme wurden im November 2019 erfolgreich abgeschlossen. Die Baukosten belaufen sich auf 175 Millionen Euro.
Die 1,7 km lange Hochmoselbrücke ruht auf insgesamt zehn Pfeilern – der höchste Pfeiler misst dabei rund 150 m, der niedrigste rund 20 m. Die Pfeiler werden auf Bohrpfählen im Boden gegründet. In Summe wurden für die zehn Pfeiler mehr als 100 Pfähle in den Boden getrieben. Die Konstruktionshöhe verändert sich in Abhängigkeit der Stützweiten und erreicht in Achse 4 bei einer Höhe von 7,78 m ihr Maximum. Da die Brücke in bis zu 150 m Höhe über dem Talboden geführt wird, beeinträchtigt sie die Sicht durch das Moseltal kaum.
Neben Stahlbetonarbeiten führte die Porr auch vielfältige Leistungen wie den Spezialtiefbau für die Baugruben und Böschungssicherungen durch. Insbesondere aufgrund der Form, der Höhe, der Gründungsparameter und der Massenverteilung legte die Porr bei diesem Projekt besonderes Augenmerk auf den Lastfall der wirbelerregten Querschwingungen: Pfeilermodelle wurden im Windkanal getestet, Untersuchungen zur Verminderung dieser Kräfte durchgeführt, Maßnahmen zu ihrer Vermeidung entwickelt und die Ergebnisse schließlich erfolgreich in die Praxis umgesetzt.

www.porr.de



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