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30.04.2019

Implenia erhält neben Anderen Auftrag für Ersatz der Staumauer beim Grimselsee

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Die neue doppelt gekrümmte Bogenstaumauer wird unmittelbar vor der bestehenden Mauer erstellt. Die alte Staumauer bleibt weiterhin bestehen und wird beidseitig eingestaut. Abb.: KWO / David Ormerod)
Die Kraftwerke Oberhasli AG (KWO) haben eine Arbeitsgemeinschaft (ARGE Grimsel) bestehend aus Frutiger AG (federführend), Implenia und Ghelma AG Baubetriebe mit dem Auftrag für den Ersatz der Staumauer Spitallamm am Grimselsee mandatiert. Implenia ist mit 42,5 % an der Arbeitsgemeinschaft beteiligt und bringt seine ausgewiesene Expertise im Bereich des Infrastruktur- und Untertagbaus in die Arbeitsgemeinschaft ein. Das Auftragsvolumen liegt bei insgesamt knapp 100 Mio Schweizer Franken.

Die bestehende Staumauer Spitallamm wurde 1932 fertiggestellt. Die rund 90 Jahre alte Talsperre wird nun ersetzt. Die neue doppelt gekrümmte Bogenstaumauer wird unmittelbar vor der bestehenden Mauer erstellt. Das neue Bauwerk hat die gleiche Kronenhöhe wie die bestehende Bogengewichtsmauer und bietet die Möglichkeit, in einer späteren Phase zur Vergrößerung des Grimselsees erhöht zu werden. Die Höhe der Mauer beträgt 113 Meter (ohne Seevergrösserung). Die alte Staumauer bleibt weiterhin bestehen und wird beidseitig eingestaut, wobei ein Stollen für den hydraulischen Ausgleich des Wasserspiegels sorgt. Neben einigen weiteren untertägigen Bauwerken ist auch die Materialaufbereitung zur Herstellung der mehr als 220 000 m3 Beton im Auftrag inbegriffen. Die Bauarbeiten starten im Sommer 2019 und dauern bis 2025.

www.implenia.com



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