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23.01.2019

Strukturierter Datenaustausch beim digitalen Bauen

Damit die Digitalisierung des Bauwesens voranschreiten kann, müssen die am Bau beteiligten Parteien Daten effizient und automatisiert wiederverwenden und weiterverarbeiten können. Inkompatible und redundante Daten und Strukturen führen derzeit noch dazu, dass das nicht reibungslos klappt. Im neuen Projekt "Strukturierte Klassifikationen und Merkmale für die modellbasierte Zusammenarbeit im Infrastrukturbereich", kurz Bimstruct, sollen Konzepte entstehen, um Daten zu Bauwerken des deutschen Schienen-, Straßen- und Wasserstraßenbaus einheitlich zu strukturieren.

Prof. Dr. Markus König vom Lehrstuhl für Informatik im Bauwesen der Ruhr-Universität Bochum koordiniert das Vorhaben. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert es mit Mitteln aus dem Modernitätsfonds für 1,5 Jahre. Insgesamt beträgt das Fördervolumen etwa 645 000 Euro.
Auf Basis der strukturierten Daten erfolgt der Aufbau von Datenbanken, die Klassifikationen und Merkmale für Bauelemente von Straßen, Brücken, Tunneln und Schleusen enthalten. Sowohl öffentliche Auftraggeber als auch private Auftragnehmer nutzen diese Informationen für den digitalen Bauprozess. Außerdem wollen die Projektpartner Online- und Offline-Schnittstellen für den Datenaustausch entwickeln. Darüber hinaus sollen die Ergebnisse in den nationalen und internationalen Standardisierungsprozess für den Bau von Schienenwegen, Straßen und Wasserstraßen einfließen.

Neben der Ruhr-Universität sind an dem Projekt beteiligt: Gesellschaft "Planen Bauen 4.0", das Beratungsunternehmen AEC3 Deutschland und e-Task, ein Hersteller von Software zur Digitalisierung von Immobilienprozessen.

www.bmvi.de
www.uv.rub.de



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