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02.08.2019

Wolff & Müller steigt bei aktivhaus ein

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Das Modulkonzept von aktivhaus eignet sich bestens, um urbanen Raum rasch zu verdichten – auch für kürzere Nutzungsräume von einigen Jahren. Abb.: Zooey Braun
Mit seinem preisgekrönten Modulkonzept gilt aktivhaus als Avantgarde des nachhaltigen seriellen Bauens. Das junge Stuttgarter Unternehmen setzt auf voll vorgefertigte Gebäude mit einer hohen städtebaulichen und architektonischen Qualität, die innerhalb weniger Stunden auf dem Baugrundstück installiert werden können. Jetzt hat die AH Aktiv-Haus GmbH zwei neue Gesellschafter: Die Wolff & Müller Hoch- und Industriebau GmbH & Co. KG und ihr früherer kaufmännischer Geschäftsführer Hubert Nopper beteiligen sich an dem Unternehmen. Nopper wird neben Stephanie Fiederer, die das Unternehmen seit seiner Gründung im März 2015 leitet, Geschäftsführer bei aktivhaus.
Der Zeitpunkt der Beteiligung ist kein Zufall. Zu Beginn konzentrierte sich aktivhaus auf die detaillierte Ausarbeitung des modularen Systems. Nach dieser Konzeptphase und ersten Pilotprojekten steht nun eine Umsetzung im großen Stil in verschiedenen deutschen Städten an. aktivhaus bleibt weiterhin eine eigenständige Marke, hinter der neben Wolff & Müller und Nopper noch drei weitere Gesellschafter stehen: der Architekt, Ingenieur und Nachhaltigkeits-Pionier Prof. Werner Sobek, Prof. Klaus Fischer, Inhaber der Unternehmensgruppe fischer, und der ehemalige Stuttgarter Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster, heute Direktor des Privatinstituts für Nachhaltige Stadtentwicklung (I-NSE).

Das Modulkonzept von aktivhaus eignet sich bestens, um urbanen Raum rasch zu verdichten – auch für kürzere Nutzungsräume von einigen Jahren. Typische Anwendungen sind neben dem klassischen Wohnungsbau im preisgünstigen Segment auch Boardinghäuser und Wohnheime, etwa für Studenten oder Pflegekräfte. Das belegen Beispiele aus der Praxis: Im Auftrag der Stadt Winnenden hat das Unternehmen im Herbst 2016 insgesamt 38 Wohneinheiten samt Außenanlagen errichtet – ein Projekt, das unter anderem mit dem deutschen Holzbaupreis und dem italienischen Premio Natura ausgezeichnet wurde. Die Gebäude werden zunächst für die Anschlussunterbringung von Bürgerkriegsflüchtlingen aus Syrien genutzt und dann als Sozialwohnungen; für diese Umnutzung sind nur einige wenige Umbauten im Inneren erforderlich. Das in Winnenden erstmals umgesetzte Konzept kommt nun auch in Esslingen zur Anwendung: Dort entsteht derzeit ein Wohnheim für Pflegekräfte. Weitere Projekte sind bereits in Planung. Aufträge werden zudem von den Mitgliedsunternehmen des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW erwartet. Der GdW hatte 2018 das erste europaweite Ausschreibungsverfahren für serielles und modulares Bauen initiiert. aktivhaus war mit seinem innovativen Modulkonzept einer der wenigen Bieter, die bei diesem Verfahren aus den Dutzenden Bewerbern ausgewählt wurden.

www.wolff-mueller.de



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