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11.06.2019

Porr Konsortium beginnt mit Vortriebsarbeiten am südlichen Erkundungsstollen

Am 29. März 2019 wurde im Zuge einer Anschlagsfeier mit dem Erkundungsstollen Richtung Süden der 4. Vortrieb des Bauloses H51 Pfons-Brenner begonnen. Die Errichtung des Stollens ist ein wichtiger Meilenstein beim Bau des größten Tunnelbauprojekts in der Geschichte Österreichs. An den Feierlichkeiten nahmen die Arge Partner, die Örtliche Bauaufsicht sowie die Brenner Basistunnel BBT SE teil. Das Porr Konsortium hat den Zuschlag für das Baulos H51 „Pfons-Brenner“ im März 2018 erhalten. Die Bauzeit beträgt rund sechs Jahre. Das Auftragsvolumen beträgt rund eine Millarde Euro.

Nach intensiver Vorarbeit erfolgt der Ausbruch von circa 5,6 km Erkundungsstollen im zyklischen Sprengvortrieb mit Spritzbetonsicherung. Hierbei ist die geologisch schwierige Hochstegenzone zu bewältigen. Der Stollen verläuft mittig zwölf Meter unterhalb der beiden Haupttunnelröhren. Bereits im Vorlos „Wolf 2“ wurden circa 1,2 km Erkundungsstollen aufgefahren. Der Durchschlag Richtung Italien soll in etwa vier Jahren erfolgen.
Die Arbeiten an dem Baulos H51 „Pfons-Brenner“ haben im Spätherbst 2018 begonnen. Der Bauabschnitt des Brenner Basistunnels umfasst die Errichtung von zwei Haupttunnelröhren zwischen Pfons und Brenner, rund neun Kilometer Erkundungsstollen sowie der Nothalte- und Überleitstelle bei St. Jodok. Die beiden eingleisigen Haupttunnelröhren werden vorrangig mit Tunnelbohrmaschinen (TBM) aufgefahren. So lässt sich eine Strecke von bis zu 30 m pro Tag und TBM vortreiben. Die komplette Versorgung findet über einen einzigen Zugangsstollen statt.

www.porr.de



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