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22.02.2019

Preisverleihung des Cemex Förderpreis Beton 2018

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Dr.-Ing. Egor Secrieru und Dr.-Ing. Tim Link teilen sich den Cemex Förderpreis 2018. Abb.: Cemex Deutschland AG / Mehdi Bahmed, www.cphotographyberlin.com
Zum 18. Mal wurde Ende Januar 2019 der Cemex Förderpreis Beton verliehen. Die Auszeichnung wird seit 1984 alle zwei Jahre vergeben und ist mit einem Preisgeld in Höhe von 10 000 Euro dotiert. Seit 2016 ist neben der Arbeit selbst ein Konzept zur Umsetzung der wesentlichen Erkenntnisse in die Praxis am Beispiel der Cemex Deutschland AG einzureichen.
Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung und im Beisein der Jury-Mitglieder, Vertretern der CEMEX Deutschland AG und des Vereins Deutscher Zementwerke fand die Preisverleihung in Berlin statt. Dr.-Ing. Egor Secrieru von der TU Dresden erhielt die Auszeichnung für seine Untersuchung „Pumping Behaviour of Modern Concretes – Characterisation and Prediction”. Er teilt sich den Preis mit Dr.-Ing. Tim Link, der sich in seiner Promotionsschrift mit der „Entwicklung und Untersuchung von alternativen Dicalciumsilicat-Bindern auf Basis von a-C2SH“ an der Bauhaus Universität Weimar befasste.

Ziel der Studien von Secrieru war es, eine wissenschaftlich fundierte und praxistaugliche Methode zu entwickeln, mit der die Pumpbarkeit von Frischbetonen im Vorfeld bewertet werden kann. Dieser komplexen Aufgabe hat er sich sowohl experimentell mit der Entwicklung einer adäquaten Prüfeinrichtung als auch auf numerischem Weg mit rheologischen Modellen gestellt. Als weiterer Preisträger wurde Dr.-Ing. Tim Link für seine Dissertation „Entwicklung und Untersuchung von alternativen Dicalciumsilicat-Bindern auf Basis von a-C2SH“ ausgezeichnet. Er widmete sich damit einem Thema, das eher eine langfristige, dafür aber grundsätzlich neue und breitangelegte Entwicklung im Betonbau eröffnen kann. Die Verwendung von Portlandzement CEM I ist aufgrund von CO2-Restriktionen in den vergangenen Jahren insbesondere im Bereich des Transportbetons deutlich zurückgegangen, die CEM II- und CEM III-Zemente haben dementsprechend zugenommen. Durch die Verwendung qualitativ hochwertiger und aufwendig verarbeiteter weiterer Hauptbestandteile wie Hüttensand, Kalksteinmehl oder Flugasche konnte die Klinkereffizienz bereits deutlich verbessert werden. Die von Dr.-Ing. Link betrachteten Bindemittel auf Basis von Calcium-Silikat-Hydraten kommen als Alternative zum bisherigen Portlandklinker in Frage: Aufgrund eines hohen CO2-Einsparpotenzials, der Verfügbarkeit der Rohstoffe sowie der dauerhaften und festen Zementsteinmatrix lassen sie als Alternativen zum klassischen Portlandzement ein hohes Potenzial erwarten.

www.cemex.de



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