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23.02.2018

Hochschule Biberach wird Kompetenzzentrum für Digitalisierung der Bauwirtschaft

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An der Hochschule Biberach wird ein Kompetenzzentrum für Building Information Modeling (BIM) eingerichtet. Abb.: HBC/Stefan Sättele
Mit dem Aufbau eines Kompetenzzentrums für Building Information Modeling (BIM) ist die Hochschule Biberach (HBC) an der Digitalisierungs-Strategie der Regionen Ulm, Alb-Donau und Biberach beteiligt, die gemeinsam die Digitalisierung der Region vorantreiben wollen. Dafür haben die Landkreise erfolgreich an einer Ausschreibung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg teilgenommen.

23 regionale Akteure haben an dem Antrag mitgewirkt, der unter der Federführung der IHK Ulm entstanden ist und ein Digitalisierungszentrum (Digital Hub) am Standort Ulm vorsieht. 43 000 Unternehmen und 500 000 Einwohner sollen dort eine Anlaufstelle für Digitalisierungsfragen finden. Das regionale Digitalisierungszentrum soll noch in diesem Jahr entstehen. Für die Umsetzung habe die Vollversammlung der IHK Ulm nach eigenen Angaben eine Förderung von 750 000 Euro beschlossen und damit rund die Hälfte der regionalen Kofinanzierung sichergestellt.
Bereits entstanden ist unter anderem ein BIM-Labor mit Virtual Reality-Lösungen, das den Studierenden eine Testumgebung für die innovative Arbeitsmethode bietet. Alle Informationen zu einem Bauwerk werden in einem digitalen, dreidimensionalen Bauwerksmodell zusammengetragen und für alle Projektbeteiligten verfügbar gemacht. Damit können Bauwerke über ihren gesamten Lebenszyklus mit allen relevanten Informationen abgebildet werden.

Um den „Digital Hub“ weiter ausbauen zu können, hat sich die Hochschule Biberach bereits an einer weiteren Ausschreibung beteiligt. Das Wirtschaftsministerium hatte dazu aufgerufen, Projektvorschläge mit dem Ziel des Technologie- und Wissenstransfers für die Digitalisierung der Wirtschaft einzureichen.

www.hochschule-biberach.de



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