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Bauingenieur - Ausgabe 7/8-2018, S. 265-273

C³-Projekt – Erfolgreiche Partnerschaft für Innovation im Bauwesen

Mit dem Projekt Carbon Concrete Composite (kurz: C³-Projekt), dem derzeit größten Forschungsprojekt im deutschen Bauwesen, soll eine wirtschaftliche Anwendung eines Hochleistungswerkstoffs im Massenmarkt möglich werden. Die grundlegenden Ideen zu C³ wurden in Dresden und Aachen geboren und basieren auf der Erforschung von Textilbeton. Gerade im Bauwesen gestaltet sich die Einführung innovativer Ideen aufgrund normativer und baurechtlicher Beschränkungen oft schwierig und sehr zeitintensiv. Mit dem C³-Projekt bietet sich die Chance, vielversprechende Ideen aus Forschung und Industrie schneller umzusetzen. Durch einen gezielt geförderten Technologietransfer kann ein beschleunigter Übergang in die Baupraxis vollzogen werden. Aktuell beschäftigen sich über 167 Partner aus Forschung, Wirtschaft, Verbänden und Vereinen an dem neuartigen Verbundwerkstoff. Die Projektziele sind mit dem Ausbau, der Ansiedlung und Neugründung von Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von den Grundmaterialien bis zum fertigen Bauwerk, verbunden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt im Rahmen der Initiative „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ mit bis zu 45 Millionen Euro. Hinzu kommen circa 15 Millionen Euro Eigenmittel der beteiligten Partner. Neben der geschichtlichen Entwicklung liefert der Artikel einen Überblick über das breite Inhaltsspektrum des Großforschungsprojektes C³.

Autor(en):
Lieboldt, M.; Tietze, M.; Schladitz, F.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
Bauingenieur 7/8-2018, Seite 265-273
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