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03.08.2017

Forschungsprojekt ZINCPOWER gestartet

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Mikroskopische Aufnahme der Oberfläche eines durchkorrodierten Zinkprimers. Abb.: Fraunhofer IPA
Stahlkonstruktionen werden durch zinkhaltige Grundierungen vor Korrosion geschützt. In dem öffentlich geförderten Projekt ZINCPOWER wird gegenwärtig geprüft, ob durch Modifizierung der Pigmentzusammensetzung Nachteile und Wirksamkeitsbeschränkungen von Zinkprimern beseitigt werden können.
Aussichtsreiche Produkte für die Sicherstellung eines guten Korrosionsschutzes auch bei verminderter Zinkpigmentkonzentration könnten insbesondere Graphene sein, die bereits bei niedriger Pigmentierung sowohl eine verbesserte Haftfestigkeit als auch den Erhalt der Leitfähigkeit – und damit die vom Zink ausgehende Korrosionsschutzwirkung – selbst in späteren Bewitterungsphasen gewährleisten. Weiterhin können Graphen-Zusätze die Verschleißbeständigkeit von Beschichtungen erhöhen. Ein solches aussichtsreiches Graphen- Pigment wie auch das Know-how hinsichtlich dessen Einarbeitung in die Grundierungsformulierung wird im Projekt durch die Firma The Sixth Element (Changzhou) Materials Technology Co., Ltd. (China) beigesteuert.

ZINCPOWER ist ein Projekt im Rahmen von CORNET (Collective Research Network) Partner. Die Untersuchungen werden von den Forschungsinstituten IBDiM und IMPiB (Warschau und Gliwice) sowie vom Fraunhofer IPA (Stuttgart) durchgeführt.

www.ipa.fraunhofer.de



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