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13.02.2017

BMVI: Innovationsführer beim digitalen Bauen werden

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Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin im BMVI, beim 2. BIM-Gipfel
Bundesminister Alexander Dobrindt hat einen "Masterplan Bauen 4.0" vorgelegt, um den Einsatz der digitalen Planungsmethode Building Information Modeling (BIM) voranzutreiben. Anlass für die Vorstellung dieses Plans war das zweite Zukunftsforum zur Digitalisierung des Bauens im BMVI mit rund 350 Experten aus Bauwirtschaft, Wissenschaft und Technik.

Minister Dobrindt erklärte: "Mit BIM lassen sich Dauer, Kosten und Risiken großer Bauprojekte in erheblichem Umfang reduzieren. Unser Ziel ist es, Innovationsführer beim digitalen Bauen zu werden. In Zukunft soll in Deutschland der Grundsatz gelten: Erst digital, dann real bauen. Wir machen BIM bis 2020 zum Standard bei neuen Verkehrsinfrastrukturprojekten."

Plan Bauen 4.0: Fünf Punkte

-Erprobung von BIM auf allen Verkehrsträgern
Das BMVI startet 20 weitere BIM-Pilotprojekte auf Schiene, Straße und Wasserstraße und investiert dafür insgesamt 30 Millionen Euro.
-Pilotprojekte zum Einsatz von Drohnen
Unbemannte Flugsysteme können Baufelder deutlich präziser, schneller und kostensicherer vermessen als herkömmliche Methoden. Dies soll in neuen Projekten erprobt und in den BIM-Standard für 2020 aufgenommen werden.
-Start einer BIM-Cloud
Die Verfügbarkeit von Daten zu Eigenschaften von Materialien kann das digitale Bauen massiv beschleunigen. Diese Daten sollen in einer BIM-Cloud bereitgestellt werden.
-Einrichtung eines nationalen BIM-Kompetenzzentrums
Um die Umsetzung von BIM weiter voranzutreiben, sollen die Erkenntnisse zum Einsatz der digitalen Planungsmethode in einer neuen, zentralen Anlaufstelle gebündelt werden.
-Gründung eines Construction Clusters
Ein BIM-Exzellenzcluster soll einen funktionierenden Wissenstransfer zwischen Hochschulen und Wirtschaft gewährleisten.

www.bmvi.de



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