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20.11.2017

Faserbasierte Visionen für den Bau auf der ADD in Stuttgart

Carbonbeton, textilbasierte Gebäudehüllen und 3D-Akustikmaterialien sind technische Textilien mit Hightech-Charakter, die in in verstärktem Maße Innovationen in den Bereichen Bau und Architektur ermöglichen. Ende November ist Stuttgart Gastgeber für Europas wichtigsten Kongress zu technischen Textilien, in diesem Jahr mit dem Partnerland USA. Die Aachen-Dresden-Denkendorf International Textile Conference (ADD) am 30. November bis 01. Dezember 2017 will vor allem Mittelständler und Architekten für neue Forschungsergebnisse und High-Tech-Anwendungen interessieren.

Ein Themenschwerpunkt für den Frühphasendialog mit potenziellen Anwendern sind neue Forschungslösungen für Bau und Architektur, zumeist partnerschaftlich mit der Industrie entwickelt. Leichtes Design und neue textile Bauten in Form von selbsttragenden Fassadenelementen für Neu- wie Altbau und temporäres Bauen verspricht der Mix aus Textil- und Schaumtechnologien.

Der spätestens seit Verleihung des Deutschen Zukunftspreises durch den Bundespräsidenten 2016 Schlagzeilen trächtige Carbonbeton wird auf der ADD thematisiert. Bisher kommen zur Lastableitung von Erd- und Wasserdrücken herkömmliche Betonteile mit Wandstärken bis 25 Milimeter zum Einsatz. Die jetzt entwickelten, strangezogenen basaltfaserbasierten Profile mir neuartiger Faserarchitektur und Bewehrungskombination aus Bügeln und Stäben erlauben dünnwandige Betonfertigteile wie Rahmenkanäle und Abdeckplatten auch zur Verwendung in elektromagnetisch sensiblen Bereichen wie Verkehrsregelanlagen mit Induktionsschleifen. Dies bedeutet auch für den Gleisbau neue Möglichkeiten, bei der bisher jede einzelne Schwelle geerdet werden muss.

www.aachen-dresden-denkendorf.de/itc



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