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19.04.2017

RFID-Sensoren für sichere Brücken und Bauwerke

Wie wäre es, wenn Brücken und Bauwerke künftig mit uns „sprechen“ würden? Sie hätten einiges zu erzählen: Welche Feuchtigkeit im Stahlbetonbauteil herrscht, welche Temperatur und auch, wie stark der Sanierungsbedarf durch Korrosionsschäden ist. Eine wichtige Information für den zielgerichteten Einsatz von Ressourcen, um die bauliche Infrastruktur sicher instand zu halten.

BAM-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler arbeiten daran, dass das technische Monitoring von Infrastruktureinrichtungen in Zukunft möglicherweise einfacher und zuverlässiger durchgeführt werden kann als bisher. „Sprechen“ können die Bauteile im übertragenen Sinne mit so genannten RFID-Sensoren (RFID - Radio Frequency Identification). Durch eine vollständige, dauerhafte Einbettung von RFID-Sensoren in Stahlbetonkomponenten sollen zukünftig Korrosionsschäden und Sanierungsbedarfe schneller und kostengünstiger ermittelt werden.

Im Projekt Kommunizierende Sensorsysteme für die Bauteil- und Umweltüberwachung (KonSens) untersucht ein Team um Matthias Bartholmai die Einbettung von Sensoren direkt in Brücken. In einem Szenario prüft die BAM auch, ob Messgeräte, die an vorbeifahrenden Autos angebracht sind, die Sensoren auslesen können. So könnten Kontrolleure die Arbeit ohne Einschränkungen des Straßenverkehrs ausführen.

www.bam.de

Die BAM auf der Hannover Messe 2017
Am BAM-Stand auf der internationalen Leitmesse Research & Technology, Halle 2, Stand A02, können sich Besucherinnen und Besucher umfassend über das KonSens Projekt informieren. Weitere Informationen zum BAM-Auftritt auf der Hannover Messe finden Sie auf www.bam.de/hannovermesse.



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