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04.04.2017

Tunneldurchbruch in der Hauptstadt

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Im Auftrag der BVG arbeitet Implenia seit 2011 an der neuen U5 in Berlin. Abb.: Implenia
Für das Unternehmen Implenia ist die U5 in Berlin eines der bedeutendsten laufenden Infrastrukturprojekte im europäischen Markt. Kürzlich stand beim U-Bahnbau in der Hauptstadtmitte ein Durchbruch an: Mitarbeiter von Implenia durchschlugen die letzte Betonwand, die den neuen U5-Tunnel noch vom U-Bahnhof Brandenburger Tor getrennt hatte. Damit ist die Lücke zwischen U55 (zwischen Berliner Hauptbahnhof und Brandenburger Tor) und der traditionellen U5 (zwischen Alexanderplatz und Hönow) geschlossen.

Im Auftrag der BVG und unter Leitung der Projektrealisierungs GmbH, einer hundertprozentigen Tochter der BVG, arbeitet Implenia seit 2011 an der neuen U5. Das Projekt umfasst die Verlängerung der bestehenden U5 über den Alexanderplatz hinaus bis zum Brandenburger Tor sowie die Zusammenführung mit der bereits fertigen U55. Dieser Schritt schliesst das Teilprojekt "Tunnelrohbau" ab, das 2013 mit der Auffahrt der Tunnelvortriebsmaschine begonnen hatte. Die Maschine hatte nacheinander zwei Tunnelröhren von jeweils 1,6 Kilometern Länge gebohrt und 2 147 Tübbing-Ringe betoniert.

Dabei schafften die Tunnelmannschaften von Implenia mit der Maschine über 20 Meter pro Tag. In wenigen Wochen soll dann der Gleisbau an der Tunnelstrecke beginnen. Das Durchfahren der gesamten, 22 Kilometer langen Strecke zwischen Hönow und Hauptbahnhof wird ab 2020 möglich sein, wenn auch die drei neuen U-Bahnhöfe fertiggestellt sind: Rotes Rathaus, Museumsinsel und der Umsteigebahnhof Unter den Linden. Die beiden letzten werden ebenfalls von Implenia realisiert. Weitere Informationen zum Projekt: www.projekt-u5.de

www.implenia.com



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