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17.02.2017

Nachbericht Geotechnik-Konvent 2017

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Der 3. Geotechnik-Konvent gab Bauexperten Impulse zur Schaffung bezahlbarer Wohnräume in Ballungsgebieten. Abb.: Uretek
Ende Januar 2017 fand der dritte Deutsche Geotechnik-Konvent statt. Der bundesweite Branchentreff war dieses Mal zu Gast in der Robotation Academy in Hannover und zog Bauexperten und Referenten aus dem In- und Ausland an. Eröffnet wurde der Konvent von Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Im Mittelpunkt des Vortrags des Staatssekretärs stand das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen. In der Diskussionsrunde im Anschluss wurde deutlich, dass zahlreiche Normen und Vorschriften solchen Baumaßnahmen im Wege stünden und an diesen Stellen noch Handlungsbedarf seitens der Politik bestehe.

Mit 1,5 Millionen Wohnungen bezifferte Prof. Dr.-Ing. Karsten Tichelmann das Potenzial an Wohnungen durch die Aufstockung von Bestandsgebäuden. Er stellte die These auf, dass durch Nutzung von Dachflächen ein Neuflächenverbrauch von bis zu 210 Millionen m² vermieden werden könne. Somit könnten Dachaufstockungen großes Potenzial zur Schaffung neuer, bezahlbarer Wohnräume in Ballungszentren bieten.

Prof. Dr.-Ing. Rolf Katzenbach zeigte im Rahmen seines Vortrags auf, welchen Beitrag die Geotechnik zum Thema Dachaufstockungen leisten kann. Er stellte verschiedene Lösungsansätze und Verfahren zur Verstärkung des Baugrunds und Nachgründung von Gebäuden vor.

www.uretek.de




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