Verlag > Bauingenieur > Artikel
   

Bauingenieur - Ausgabe 06-2002, S. 251

Die Weiterentwicklung der Spritzbetonbauweise durch Gebirgsverbesserung

Der konventionelle Tunnelbau besitzt eine lange Tradition, dessen Ursprünge in den klassischen Bauweisen zu finden sind und die weit in das 19. Jahrhundert hinein zurückverfolgt werden können. Knapp 80 % der Tunnel werden noch in der Spritzbetonbauweise aufgefahren, doch die Entwicklungen im maschinellen Tunnelvortrieb schreiten stetig voran, so dass eine ständig zunehmende Zahl von Tunneln im Schildvortrieb oder mit einer TBM erstellt wird. Doch auch hierbei kann auf den Einsatz von Spritzbeton, z.B. bei Grippermaschinen und für Querverbindungen, Pannenbuchten und Schutzräumen, nicht verzichtet werden.

Mit Spritzbeton als Sicherungsmittel wurde eine Technik eingeführt, die es ermöglicht eine vorläufige Sicherung direkt auf das Gebirge aufzubringen. Der Faktor Zeit, der einen maßgeblichen Einfluss auf Gebirgsverformungen und -druckentwicklungen hat, kann dadurch deutlich verringert werden. Begegnet wurde diesen Forderungen schon in früheren Zeiten durch eine Unterteilung des Gesamtquerschnittes in Teilquerschnitte, den Bauweisen.

Heute geht der Trend hin zu größeren Querschnitten, wodurch eine bessere Mechanisierung möglich ist, Kosten gesenkt werden können und Anforderungen an die Qualifikation des Personals nicht mehr so ausschlaggebend sind. Voraussicherungen und Gebirgsverbesserungen sind ebenso erforderlich wie auch Weiterentwicklungen im Bereich Spritzbeton, hier ist z.B. Stahlfaserbeton zu nennen.

Wenn die Spritzbetonbauweise wettbewerbsfähig und für zukünftige Aufgaben gewappnet sein soll, so sind die umfassenden Neuerungen auf diesem Gebiet notwendig. Aus diesem Grund wird in diesem Beitrag schwerpunktmäßig auf die Voraussicherungen eingegangen.

Further development of the shotcrete construction method under the usage of rock improvement

Abstract

The shotcreting methods have a long tradition whose origins can be found in the classic construction methods and which can be traced back far into the past century. Some 80% of all tunnels are still driven in the shotcreting method. However, the developments in mechanical tunnelling are constantly advancing – a growing number of tunnels is carried out by shields or with TBMs. But even here it cannot be done without the use of shotcrete, for example for cross links, breakdown space and shelter rooms.
With shotcrete as a means of security a technique was introduced, which makes it possible to start a temporary protection directly on the rock. The factor time which has a decisive influence on overburden deformations and on the development of overburden pressure thus can be plainly reduced. There was a confrontation with these requirements in the past by subdividing the overall cross section into parts of cross sections, the construction methods.

Today, the trend leads up to bigger cross sections. In this way a better mechanization is possible, costs can be reduced and requirements to the qualification of the personnel does not play such an important role any longer. Pre-protections and overburden improvements are as necessary as further improvements in the area of shotcrete, here steel concrete, for example, is to mention.

If the shotcreting methods are to remain competitive and fit for future tasks facing them, comprehensive innovations are necessary in this field. Therefore in this article the further developments of rock improvement are pointed out.

Autor(en):
Maidl, B.; Stein, V.

Den vollständigen Beitrag können Sie zum Preis von 19,00 € als pdf-Datei hier abrufen.

Mehr Infos zu ClickandBuy


IMPRESSUM  |  © SPRINGER-VDI-VERLAG 2016