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Bauingenieur - Ausgabe 04-2005, S. 179-187

Der Post Tower in Bonn – eine detaillierte Betrachtung der Tragwerke für Rohbau und Fassaden

Die Deutsche Post AG hat mit dem Post Tower eine architektonische Vision verwirklicht, die sich durch Innovation, Transparenz, Ökologie und Flexibilität auszeichnet. Das innovative Tragwerk des Hochhauses in Kombination mit einer großen Vielzahl an unterschiedlichen Fassadensystemen und einer energetisch hocheffektiven Gebäudehülle ist ein faszinierendes Beispiel für Archi-Neering, d.h. die effektive Gestaltung eines Gebäudes durch die unmittelbare und frühzeitig begonnene Zusammenarbeit von Architekt und Ingenieuren.

Das Hochhaus der Deutschen Post AG in Bonn wurde Ende 2002 fertig gestellt und ist mit einer Höhe von 162,5 m das höchste Gebäude in Nordrhein-Westfalen. Der Entwurf des Gebäudes basiert auf einem Wettbewerb im Jahre 1997, bei dem der Architekt Helmut Jahn frühzeitig die enge Zusammenarbeit mit Werner Sobek und Matthias Schuler suchte. Ziel des Entwurfes war es, mit Hilfe der primären Tragstruktur und der Fassaden bzw. Sonderkonstruktionen eine größtmögliche Transparenz zu erzeugen (Bild 1). Die zweischalige Fassade in Zusammenhang mit der dezentralen und weitestgehend natürlichen Lüftung erlaubt einen äußerst wirtschaftlichen Betrieb des Gebäudes. Die Stahl-Glas-Konstruktionen für die Glasböden, die Skygarden-Fassaden, die Hochterrasse mit dem Penthouse und das Sockelgebäude tragen ebenfalls entscheidend zu der transparenten und architektonisch einprägsamen Gebäudehülle bei.

Der folgende Beitrag stellt die wichtigsten Tragwerke dieses Hochhauses für den Rohbau und die Fassaden vor.

The Post Tower in Bonn - a detailed consideration of the load-bearing structures for building shells and facades

The Post Tower in Bonn is the realisation of an architectural vision that excels through its innovation, transparency, ecology and flexibility. The building’s innovative load-bearing structure, combined with a huge variety of façade systems and a highly efficient building envelope, is a fascinating example of archi-neering, i.e. the efficient design of a building through the direct cooperation of the architect with all involved planners from a very early stage of the project onwards. The highrise building of the Deutsche Post AG in Bonn was completed at the end of 2002. With a height of 162.5 m it is the highest building in the state of Nordrhein-Westfalen. The design of the building results from a competition in the year 1997 wherein the architect Helmut Jahn cooperated closely with Werner Sobek and Matthias Schuler. The design aimed at a maximum of transparency, to be achieved through the primary loadbearing structure, the facades and the special structures (cf. picture 1). The double-layered façade in combination with a peripheral and mostly natural ventilation makes it possible to minimise energy consumption. The steel-glass structures for the glass floors, the facades of the sky garden, the high terrace with the penthouse and the base building are equally important for the overall impression of transparency given by this building.

The following paper presents the most important elements of the building’s load-bearing structure for concrete and facades.

Autor(en):
Sobek, W.; Sundermann, W.; Reinke, H.G.

Den vollständigen Beitrag können Sie zum Preis von 19,00 € als pdf-Datei hier abrufen.

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