Verlag > Bauingenieur > Artikel
   

Bauingenieur - Ausgabe 10-2004, S. 436

Die „ungünstigste“ Imperfektionsform bei stählernen Schalentragwerken – eine Fiktion?

Die Analyse stählerner Schalentragwerke muss die Wirkung von Imperfektionen einbeziehen, weil diese deren Tragverhalten in weit größerem Maß beeinflussen als bei anderen Tragwerken. Eine wichtige Fragestellung ist dabei die nach der ungünstigsten Imperfektionsform. Im Beitrag wird begründet, warum es bei Schalentragwerken die ungünstigste Imperfektionsform nicht gibt, sondern von der Vorbeulamplitude abhängige unterschiedliche ungünstigste Muster. Diese amplitudenabhängige Form kann wegen des maßgeblichen Einflusses materieller Nichtlinearitäten und der zahlreichen sich überschneidenden Nachbeulpfade nicht mit Sicherheit bestimmt werden. Mit der Methode quasi-kollapsaffiner Imperfektionen gelingt aber eine begründete Annäherung an die ungünstigste Imperfektionsform.

The “worst” imperfection pattern at steel shell structures – a fiction?

The analysis of steel shell structures has to include the influence of imperfections, because imperfections affect the load bearing behavior of thin walled shells much more than at other structures. Therefore, it is an important question, which imperfection pattern has the most unfavorable effect on the buckling behavior. It is constituted in the paper, why there is not only one “worst” imperfection pattern, but several ones, which depend on the imperfection amplitude. This amplitude depending imperfection mode can not be determined with certainty because of the considerable influence of material non-linearities and the numerous crossing post buckling paths. However, a well-founded approximation of the worst imperfection mode is possible by the method of quasi-collapse-affine imperfections.

Autor(en):
Schneider, W.

Den vollständigen Beitrag können Sie zum Preis von 19,00 € als pdf-Datei hier abrufen.

Mehr Infos zu ClickandBuy


IMPRESSUM  |  © SPRINGER-VDI-VERLAG 2016