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Bauingenieur - Ausgabe 05-2004, S. 236

Neubau des Zentralstadions Leipzig

Beim Neubau des Zentralstadions Leipzig wurde das Tribünengebäude als Stahlbetonkonstruktion ohne Dehnfugen konzipiert. Die Stabilisierung des Bauwerkes erfolgt durch eine umlaufende horizontale Deckenebene mit einem mittleren Durchmesser von 230 m und durch vertikale Aussteifungselemente entlang des Außenumfanges. Die Zwängungskräfte des Bauwerkes konnten vor allem durch eine tangentiale Ausrichtung der vertikalen Bauteile minimiert werden. Aufgrund des engen Zeitrahmens für die Bauausführung wurde die Konstruktion überwiegend in Fertig- bzw. Halbfertigteilen geplant. So konnte der Rohbau in einer Gesamtbauzeit von ca. 14 Monaten erstellt werden, wobei die Fertigteile innerhalb von 7 Monaten montiert wurden.

Renovation of Leipzig Central Stadium

During the renovation of Leipzig Central Stadium, the grandstand was rebuilt as a continuous reinforced concrete structure (no expansion joints). The building is stabilised through a horizontal roof running the full length of the circumference with an average diameter of 230 m and through vertical braces running round the outer circumference. The bending forces exerted on the grandstand have been minimised primarily through tangential alignment of the vertical structural components. Owing to the tight deadline for completion of the contract, the building was largely constructed from precast and semi-precast units. In this way, it was possible to finish the building shell within approximately 14 months, with the precast units set within 7 months.

Autor(en):
Kugler, P. A.; Posselt, M.; Lyko, F.; Preßler, A.

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